Der Thomas-Zweig Dortmund ist eine Vereinigung, in der jedem Mitglied die Möglichkeit eröffnet wird, in Freiheit auf seinem Erkenntnisweg der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie voranzuschreiten. Dabei kann sich jeder gleichberechtigt in das Zweigleben einbringen. Durch die Aktivierung von Herzenskräften kann ein sozialer Wärmeraum entstehen, in dem das Interesse von Mensch zu Mensch in den Mittelpunkt rückt. Im Erwachen am Seelisch-Geistigen des anderen können sich soziale Fähigkeiten entwickeln, die für gemeinschaftsbildende Prozesse dienlich sind: im Sinne einer offenen, lernenden und konfliktfähigen Gemeinschaft. Zur Regelung der sozialen Beziehungen gibt sich der Thomas-Zweig Dortmund dieses Organisationsstatut.
1.
Thomas-Zweig Im Thomas-Zweig schließen sich Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland e.V. (AGiD) zusammen, die im Großraum Dortmund das Anthroposophische Leben pflegen und entwickeln wollen. Er ist eine Untergliederung der AGiD. Die Erlangung einer selbständigen Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das örtliche Vereinsregister ist nicht beabsichtigt. Die Mitglieder fühlen sich den Grundsätzen verpflichtet, wie sie in der Satzung der AGiD e.V. niedergelegt sind.
2.
Thomas-Haus Zentraler Ort für dieses Bestreben ist das 1992 errichtete THOMAS-HAUS, das sich im Eigentum des BAUVEREIN ANTHROPOSOPHISCHE GESELLSCHAFT DORTMUND e. V. befindet aufgrund des von der Stadt Dortmund als Grundstückseigentümerin übertragenen Erbbaurechts. Das Nutzungsrecht ist vorrangig dem Thomas-Zweig vorbehalten, das in entsprechenden Vereinbarungen im einzelnen geregelt ist. Das Thomas-Haus steht sozial in enger Verbindung mit dem Pädagogisch Sozialen Zentrum Dortmund e. V. (PSZD) und den übrigen Einrichtungen auf dem Gelände des PSZD.
3.
Gemeinschaftsstruktur Den Mitgliedern des Thomas-Zweiges wird hiermit die Möglichkeit geboten, ihr Erkenntnisstreben aus der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie in einem freien Geistesleben zu pflegen und für die Lebenspraxis fruchtbar zu machen.